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Terror in Russland

Gewaltsam forderten sie den Rückzug der russischen Truppen aus Tschetschenien: Am 23. Oktober 2002 brachten tschetschenische Separatisten über 800 Besucher eines Musical-Theaters in Moskau für 58 Stunden in ihre Gewalt. 128 Menschen starben, die meisten durch ein Gas, das Putins Spezialkräfte während der Befreiung einsetzten.

Russlands Spezialeinheiten: Bluthunde des Kreml

Russlands Spezialeinheiten: Bluthunde des Kreml

SPIEGEL ONLINE - 14.01.2014

Es gibt die russische Armee. Und es gibt die "Speznas": Elitekämpfer für Spezialeinsätze wie jetzt den Schutz von Olympia in Sotschi. Hier berichten fünf Veteranen, wie die Geheimtruppe operiert. Von Matthias Schepp, Moskau mehr... Forum ]

Menschenrechtsgerichtshof: Russland wegen Theater-Erstürmung verurteilt

SPIEGEL ONLINE - 20.12.2011

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat das Vorgehen der russischen Behörden während der Theater-Geiselnahme im Jahr 2002 scharf verurteilt. Die Rettungsaktion, bei der viele Zivilisten starben, sei "unsachgemäß" gewesen - Moskau soll über eine Million Euro Schadensersatz zahlen. mehr... Forum ]


Erinnerung an Moskau: Das Desaster vom Musicaltheater Nord-Ost

SPIEGEL ONLINE - 02.09.2004

Das Geiseldrama in Beslan weckt die Erinnerung an das Unglück im Moskauer Musicaltheater Nord-Ost vor knapp zwei Jahren. Tschetschenische Terroristen hatten damals 58 Stunden lang 830 Menschen gefangen gehalten, um das Ende des Tschetschenien-Konflikts zu erpressen. Die Befreiungsaktion endete im Desaster. Von Oliver Bilger mehr...

Geiseldrama von Moskau: Terroropfer fordern Entschädigung

SPIEGEL ONLINE - 03.12.2002

Mehrere Opfer der Moskauer Geiselnehmer fordern Entschädigungszahlungen von bis zu einer Million Dollar. Die Kläger berufen sich auf ein neues russisches Antiterrorgesetz, das Entschädigungen für die Opfer von Anschlägen vorsieht. mehr...


Moskauer Geiseldrama: Behördenangaben sorgen für neue Verwirrung

SPIEGEL ONLINE - 07.11.2002

Die russischen Behörden haben die Zahl der bei der Erstürmung des Moskauer Musicaltheaters getöteten Geiseln nach oben korrigiert. Gleichzeitig stifteten sie Verwirrung mit neuen Angaben über die Geschehnisse dieses verhängnisvollen 26. Oktober. mehr...

Terrorismus: Moskau wirft Dänemark Sympathisantentum vor

SPIEGEL ONLINE - 03.11.2002

Im Streit zwischen Russland und Dänemark um die Auslieferung des tschetschenischen Politikers Achmed Sakajew schlägt Moskau schrille Töne an. Dänemark stehe auf der Seite der Terroristen und löse sich aus dem Kreis zivilisierter Staaten, sagte ein hochrangiger Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin. mehr...


Sakajew-Auslieferung: Krach zwischen Kreml und Kopenhagen

SPIEGEL ONLINE - 02.11.2002

Zwischen Dänemark und Russland ist ein handfester Streit um die Auslieferung des tschetschenischen Politikers Achmed Sakajew entbrannt. Moskau müsse besseres Beweismaterial liefern, fordert die dänische Regierung - sonst bleibe Sakajew in Kopenhagen. mehr...

Russisches Pressegesetz: Kritik ist künftig verboten

SPIEGEL ONLINE - 01.11.2002

Nach dem Moskauer Geiseldrama hat das russische Parlament im Eilverfahren das vorher schon strenge Pressegesetz erneut verschärft. Jegliche Kritik an russischen Anti-Terror-Einsätzen ist demnach künftig verboten, und auch kritische Politik-Beiträge sind kaum noch möglich. mehr...


Moskauer Geiselnahme: Generalbundesanwalt erwägt Ermittlungsverfahren

SPIEGEL ONLINE - 31.10.2002

Die russischen Behörden haben am Donnerstag Tonbandaufnahmen vorgelegt, mit denen sie die Verstrickung des tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow in die Moskauer Geiselnahme beweisen wollen. Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe prüft derweil nach Informationen von SPIEGEL ONLINE, ob er sich in die Ermittlungen einschalten soll. Von Matthias Gebauer mehr...

C-Waffen-Experte: "Moskau war nur der Vorgeschmack"

SPIEGEL ONLINE - 30.10.2002

Bei der Beendigung der Moskauer Geiselnahme sind fast alle Opfer durch ein Betäubungsgas der Polizei gestorben. SPIEGEL ONLINE sprach mit dem britischen Waffenexperten Malcolm Dando von der University of Bradford über tödliche und nicht-tödliche C-Waffen. Von Michael Sontheimer, London mehr...

Russische Regierung wehrt sich: "Kein verbotener Kampfstoff eingesetzt"

SPIEGEL ONLINE - 30.10.2002

Erstmals hat die russische Regierung auf die immer lauter werdende Kritik an der Geiselbefreiung in Moskau reagiert. Gesundheitsminister Schewtschenko sagte, das eingesetzte Gas verstoße nicht gegen die Chemiewaffen-Konventionen. mehr...

Moskauer Geiseldrama: Deutsche Mediziner lösen Rätsel um Narkosegas

SPIEGEL ONLINE - 30.10.2002

Bei der Geiselbefreiung in Moskau wurde vermutlich das Narkosegas Halothan verwendet. Münchner Gerichtsmediziner wiesen die Substanz bei einer der deutschen Geiseln nach. Die russische Desinformation über das für mehr als 100 Geiseln tödliche Gas bezeichneten sie als unverantwortlich. mehr...