"Don Carlos" in Paris Glänzende fünf Akte, ganz ohne Intimsphäre Die Saisoneröffnung in der Opéra Bastille zeigt die selten gespielte französische Fassung des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi: ein musikalisches Ereignis dank internationaler Starbesetzung. Von Marie Simons Zur Merkliste hinzufügen
Verdi-Oper "Luisa Miller" Ganz klar ein Star! "Kabale und Liebe" in südlicher Glut, das ist Giuseppe Verdis "Luisa Miller". Der Regisseur Andreas Homoki feiert das ganz ohne Regietheater-Extravaganzen. Dafür glänzt ein aufgehender Stern in der Titelpartie umso heller. Von Werner Theurich Zur Merkliste hinzufügen
Opernmarathon zum 200. Hamburg im Verdi-Wahn Giuseppe Verdis 200. Geburtstag versetzte viele Bühnen in Feiertagsstarre. Viel Erwartbares, wenig Gewagtes. Etwas mehr Dringlichkeit gab es in Hamburg - die Opernchefin Simone Young brachte drei Premieren in drei Wochen auf die Bühne. Von Werner Theurich Zur Merkliste hinzufügen
Verdis Sakralmusik Göttliches Marketing, heilige Töne Bigotte Religiosität war ihm ein Graus, dennoch schuf Giuseppe Verdi auch maßgebliche Werke für die Kirche. Dabei zeigte sich der große Komponist als leidenschaftlich Suchender - und bewies zudem ein gutes Gespür für effizientes Musik-Marketing. Von Werner Theurich Zur Merkliste hinzufügen
Wagner und Verdi Der Tod kommt zweimal "Liebestod" bei Richard Wagner und Giuseppe Verdi: In einem anregenden Buch zeigt Holger Noltze erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen den beiden Komponisten - im Jubiläumsjahr 2013 eine der interessantesten Veröffentlichungen. Von Werner Theurich Zur Merkliste hinzufügen
"Aida"-Premiere Die Kriege sind ein seltsames Spiel In Giuseppe Verdis "Aida" herrscht Krieg - zwischen Menschen, Völkern und Idealen. Guy Joosten inszenierte jetzt die Superoper in Hamburg als privates Scharmützel gehetzter Individuen. Und bei denen dreht sich auch noch alles ums Bett. Von Werner Theurich Zur Merkliste hinzufügen
Sopranistin Simone Kermes Empfindsamer Vulkan Simone Kermes ist die beeindruckendste Barock-Sängerin der Gegenwart. Und die vorlauteste: Ihre Kolleginnen findet sie "langweilig". Sie selber setzt auf ein drastisches Stilprinzip: "Man muss es mit Saft singen!" Von Kai Luehrs-Kaiser Zur Merkliste hinzufügen
Verdi-Edition Scala mit viel Drama, Baby! Giuseppe Verdis Hauptwerke in einer 21-CD-Box? Klingt nach Ramschverkauf, ist aber erste Ware: Vom "Rigoletto" bis zum "Requiem" und alles in bester Qualität aus der Mailänder Scala - ein Angebot, das niemand ablehnen sollte. Von Werner Theurich Zur Merkliste hinzufügen
Tageskarte Klassik Glanz und Elend der Kurtisane Schöner kann eine Frau auf der Opernbühne ihren Liebestod nicht finden als diese liederliche, kränkelnde Violetta Valéry. "La Traviata" - ein Frauenschicksal, das immer noch bewegt. Von Joachim Kronsbein Zur Merkliste hinzufügen
Marthalers "La Traviata" Der Buhmann von Paris Das Pariser Premierenpublikum gilt als eines der konservativsten der Welt. Wenn an der Oper eine Neuinszenierung von Christoph Marthaler ansteht, ist lautes Buhgeschrei programmiert. Jetzt war es wieder so weit. Von Ullrich Fichtner Zur Merkliste hinzufügen