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Glücklos in No. 10

Zehn Jahre war Gordon Brown der ewige Zweite bei Labour und diente seinem Premier Tony Blair als geachteter Schatzkanzler. Als Nummer eins in Staat und Partei verließ ihn der Erfolg: Der erfahrene Wirtschaftspolitiker erreichte seine Wähler nicht, wirkte unsicher und verbraucht. Nach einer herben Wahlniederlage 2010 trat er zurück.

Britische Labour-Partei: Bruderkrieg um Brown-Nachfolge

SPIEGEL ONLINE - 15.05.2010

Unter Premier Gordon Brown waren beide Minister, nun kämpfen die Miliband-Brüder um die Macht: Sowohl David als auch sein Bruder Ed wollen den vakanten Parteivorsitz übernehmen und die angeschlagene Labour-Partei renovieren. mehr...

Regierungswechsel: Cameron übernimmt die Macht in Großbritannien

SPIEGEL ONLINE - 11.05.2010

Es ist der Anfang einer neuen Ära: Die Queen hat David Cameron zum neuen Premierminister von Großbritannien ernannt. Labour-Chef Gordon Brown hatte am Abend den Weg für ihn freigemacht und war zurückgetreten - jetzt will der Konservative in einer Koalition mit den Liberalen regieren. mehr...

Browns Statement (engl.): „Thank you and good-bye“

SPIEGEL ONLINE - 11.05.2010

In einer emotionalen Rede vor 10 Downing Street hat Gordon Brown seinen Rücktritt von Amt des Premierministers verkündet. Seine letzten offiziellen Worte im Amt: „Thank you and good-bye“. SPIEGEL ONLINE dokumentiert Browns Statement im englischen Original. mehr...

Britische Regierungsbildung: Brown-Rückzieher soll Liberale ködern

SPIEGEL ONLINE - 10.05.2010

In Großbritannien kommt plötzlich Dynamik in den Koalitionspoker. Premier Gordon Brown verzichtet überraschend auf den Labour-Chefposten und erfüllt so eine Forderung der Liberalen. Auch die Tories buhlen um den potentiellen Mehrheitsbeschaffer - sie bieten nun doch eine Reform des Wahlrechts an. mehr...

Großbritannien: Brown will Parteivorsitz abgeben

SPIEGEL ONLINE - 10.05.2010

Vier Tage nach der Parlamentswahl in Großbritannien ordnen sich dort die Verhältnisse neu. Premierminister Brown kündigte seinen Rückzug vom Parteivorsitz an - und macht damit den Weg für Koalitionsgespräche mit den Liberaldemokraten frei. mehr...

GROSSBRITANNIEN: Perfektes Patt

DER SPIEGEL - 10.05.2010

Die Unterhauswahl bescherte allen großen Parteien Niederlagen: Labour verlor 91 Sitze, die Tories verpassten die Regierungsmehrheit, und die Liberaldemokraten sahen sich durch das Wahlrecht betrogen. Unter dem Druck der britischen Finanzkrise begann das Poker um die Macht. mehr...

Britischer Koalitionspoker: Cameron spielt alles oder nichts

SPIEGEL ONLINE - 07.05.2010

Der britische Wahlsieger Cameron hat keine absolute Mehrheit, verhandelt aber mit harten Bandagen: Der Tory lädt die Liberaldemokraten ein, eine Regierung mit ihm zu bilden, will aber über deren Herzensanliegen gar nicht sprechen. Scheitert diese Strategie, könnte Gordon Brown der Nutznießer sein. mehr...

Machtpoker in London: Cameron bietet Liberaldemokraten Abkommen an

SPIEGEL ONLINE - 07.05.2010

Der britische Tory-Chef David Cameron will seinem Amtskollegen Nick Clegg von den Liberaldemokraten ein Angebot zur Zusammenarbeit machen. Der geschlagene Labour-Vorsitzende Gordon Brown tritt zur Seite: Beide Parteien sollten sich genügend Zeit nehmen. mehr...

Britischer Wahlverlierer Brown: Der Hausbesetzer von Downing Street

SPIEGEL ONLINE - 07.05.2010

Die Konservativen haben die britische Unterhauswahl gewonnen, doch Gordon Brown will weitermachen. Der Labour-Premier verschanzt sich in der Downing Street und hofft auf die Rettung durch die Liberalen - tatsächlich könnte deren Chef Nick Clegg schwach werden. mehr...

Großbritannien: Brown deutet Rücktritt bei Wahlniederlage an

SPIEGEL ONLINE - 04.05.2010

Gordon Brown hat sich erstmals öffentlich zu den Folgen einer möglichen Wahlniederlage seiner Labour-Partei geäußert. Er kündigte an, die volle Verantwortung dafür zu übernehmen - und deutete einen Rücktritt als Parteichef an. mehr...