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Jürgen Ponto

Jürgen Ponto war Vorstandssprecher der Dresdner Bank und Berater von Kanzler Helmut Schmidt. 1977 geriet er so ins Visier der RAF. Die Terroristin Susanne Albrecht, Tochter einer befreundeten Familie, verschaffte Pontos Mördern Zugang zu seinem Haus - getarnt als Gäste mit einem Strauß Rosen.

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RAF-Suizide in Haft Die Todesnacht von Stammheim

Drei führende RAF-Mitglieder starben in der Nacht zum 18. Oktober 1977 in Haft. Das Ereignis erschütterte die Bundesrepublik - und mündete in einen der größten Justizskandale der Nachkriegszeit. Von Jasmin Lörchner
16. Oktober 2017, 14:36 Uhr

Schleyer-Entführung 1977 "In Erfüllung seiner Pflicht"

Bei der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer erschossen RAF-Terroristen 1977 dessen Begleiter. Das Drama ließ den Chef der Polizisten und die Angehörigen nicht los. Mit ihnen sprach SPIEGEL-Redakteur Jürgen Dahlkamp 2002.
5. September 2017, 12:33 Uhr

RAF-Terrorismus Der Tag, als Jürgen Ponto starb

Sie kamen mit Rosen und Pistolen. Am 30. Juli 1977 wollte die RAF den Bankier Jürgen Ponto entführen - und erschoss ihn. Peter-Jürgen Boock plante die "Aktion Daisy" mit. Hier spricht er über das schlimmste deutsche Terrorjahr. Von Jochen Leffers
29. Juli 2017, 20:59 Uhr

RAF in der DDR "Die wichtigsten Jahre in meinem Leben"

Im Juni 1990 verhafteten ostdeutsche Kriminalpolizisten zehn ehemalige RAF-Mitglieder in der DDR. Die Aussteiger hatten jahrelang versteckt im sozialistischen Exil gelebt. Wie kam es dazu? Von Michael Sontheimer
2. Juni 2015, 14:34 Uhr

Vor 20 Jahren Terroristin Albrecht und die DDR

1990 kommt raus, dass der Staatsschutz der DDR ehemaligen RAF-Terroristen Unterschlupf gewährt hat. Unter ihnen auch Susanne Albrecht, die im Zusammenhang mit der Ermordung von Bankier Jürgen Ponto gesucht wurde. Als Gegenleistung erwartete die SED Informationen aus der linken Szene. (10.06.1990)
28. Juni 2010, 00:01 Uhr
Icon: Video 09:47

Ehemalige RAF-Terroristen Das Leben nach dem Terror

Sie bekämpften die Bundesrepublik per Mord und mit Bomben - nun haben sich viele eine bürgerliche Existenz aufgebaut: Frühere Terroristen der RAF arbeiten heute als Lehrer, Autoren, Filmemacher. SPIEGEL ONLINE dokumentiert, was aus den RAF-Veteranen wurde - und wie sie nun über ihre Taten denken. Von Katharina Graça Peters und Christina Hebel
2. Dezember 2008, 10:02 Uhr

Streit um RAF-Film Michael Buback steht zu Ponto-Witwe

Terror ist ein persönliches Schicksal, das weiß Michael Buback aus Erfahrung. Der Sohn des RAF-Opfers Siegfried Buback äußerte sein Verständnis für einen möglichen Rechtsstreit der Ponto-Witwe gegen die Produktionsfirma des Films "Der Baader-Meinhof-Komplex".
3. November 2008, 17:36 Uhr

RAF-Mord "Du kennst ja den Herrn Ponto"

Die Mörder kamen mit langstieligen Rosen und gezückten Waffen: Vor 30 Jahren wurde Jürgen Ponto von einem RAF-Kommando ermordet. In seinem eigenen Wohnzimmer im hessischen Oberursel. Unter den Tätern: Susanne Albrecht, die Tochter eines engen Freundes. Von Julia Jüttner
28. Juli 2007, 08:29 Uhr

Bremen Eltern votieren für Ex-Terroristin Albrecht

Die frühere RAF-Terroristin Susanne Albrecht soll nach dem Willen der Eltern weiter Sprachunterricht an einer Bremer Grundschule geben. Der Elternbeirat sprach sich einstimmig für die Fortsetzung ihrer "sehr erfolgreichen Tätigkeit" aus.
9. Mai 2007, 18:37 Uhr
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