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Ludwig Erhard

Er gilt als Vater der sozialen Markt­wirt­schaft: Gegen alle Widerstände führte Ludwig Erhard Westdeutsch­land auf einen marktwirtschaft­lichen Kurs und legte so den Grundstein für das Wirtschaftswunder. Der parteilose Ökonom war als Bundes­wirtschafts­minister der jungen BRD äußerst populär, doch als Bundes­kanzler verließ ihn der Erfolg.

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Filziges Geschenk der Industrie Adenauers Skandal-Villa

Eine pompöse Ruine im Wald der Eifel - mehr blieb nicht von der "Adenauer-Villa". Die Trümmer zeugen vom Klüngel der jungen Bundesrepublik. Industriebosse wollten dem Kanzler 1955 eine große Freude machen. Von Armin Himmelrath
19. April 2017, 12:16 Uhr

Ludwig-Erhard-Preis Schmerzensgeld für Gerhard Schröder

Gerhard Schröder bekommt den Ludwig-Erhard-Preis, weil er mit seinen Agenda-Reformen alles auf eine Karte setzte. Es ist auch eine Ohrfeige für seine Nachfolgerin - dabei wagt die in der Flüchtlingsfrage ähnliches. Von David Böcking
20. September 2016, 23:00 Uhr

Eigenheim Hort der Spießer, Traum der Hipster

Einst propagierten die Deutschen das Eigenheim als Festung der Bürgerlichkeit, dann geriet es in Verruf: als Hort der Piefigkeit. Heute ist die Entscheidung für den Hauskauf eine Frage des Geldes, nicht der Einstellung. Wir alle sind jetzt Bausparer. Von Alexander Demling
4. März 2013, 15:48 Uhr

Münchhausen-Check Was Sahra Wagenknecht bei Ludwig Erhard entdeckt

"Ludwig Erhard wäre bei uns mit seinen Ansprüchen am besten aufgehoben", meint Sahra Wagenknecht. SPIEGEL ONLINE und die Dokumentationsjournalisten des SPIEGEL machen den Faktencheck: Müssen wir uns den Wirtschaftsminister der Adenauer-Zeit als einen Linken vorstellen? Von Hauke Janssen
30. Januar 2013, 14:30 Uhr

Kritik an Merkel Eingemauert an der Spitze

Erst das Hickhack in der Euro-Krise, dann das NRW-Desaster: Jetzt knöpfen sich auch CDU-Politiker Angela Merkel vor. Aber kann die Kritik der Kanzlerin ernsthaft gefährlich werden? Politologe Gerd Langguth über die kleine Revolte - und warum es 2011 für die Parteichefin um alles gehen könnte.
13. Mai 2010, 11:24 Uhr

Kommentar zur Finanzkrise Warum wir wieder mehr Ludwig Erhard brauchen

Der "Rheinische Kapitalismus" galt als Wirtschaftsmodell von gestern. Doch die Finanzkrise des Jahres 2008 hat gezeigt, wie wichtig eine Ökonomie ist, die sich nicht nur am Profit, sondern an den Menschen orientiert. Zeit für eine Renaissance, schreibt SPIEGEL-ONLINE-Autor Siegfried Kogelfranz.
1. Januar 2009, 14:54 Uhr

Mächtige Souffleure Der unbekannte Überkanzler

Unter den vielen Souffleuren der deutschen Kanzler sah einer das Regieren als parteiübergreifenden Job für Experten - abseits vom Gezänk. Ludger Westrick war Einflüsterer von Ludwig Erhard und hatte ein Amtsverständnis, das sich heute manche wünschen. Nur ist er daran gescheitert. Von Franz Walter
30. September 2006, 17:04 Uhr
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