Vor 20 Jahren Journalist in Moskau ermordet

"Scheißkerlchen" - so nannten die Leibwächter und Berater Boris Jelzins gerne Journalisten, die freche Fragen stellten. Das hinderte Russlands Präsident allerdings nicht daran, höchstpersönlich zur Trauerfeier für den berühmtesten russischen Fernsehjournalisten zu gehen. Der Mord an Wladislaw Listjew Anfang 1995 hatte das Land aufgewühlt wie kaum ein Ereignis der Monate zuvor. Denn der populäre Fernsehmoderator stand für die Hoffnung auf Freiheit und Demokratie.
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