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AEG verkauft Olympia

aus DER SPIEGEL 5/1979

Der seit Jahren sieche AEG-Konzern, der bereits Ende 1976 seine Kraftwerk-Union-Beteiligung an Siemens abgab, wirft weiter Ballast ab. Vorstandsvorsitzer Walter Cipa, vor gut drei Jahren als bislang wenig erfolgreicher Sanierer angetreten, will die Konzerntochter Olympia Werke in Wilhelmshaven an den amerikanisch-französischen Computer-Multi Honeywell-Bull losschlagen. Mit der Nachricht über den geplanten Verkauf der Büromaschinen-Fabrik überraschte Cipa am letzten Freitag die Aufsichtsräte von AEG und Olympia. Schon seit 1976 hatte Cipa einen Käufer für die vor allem durch Billig-Importe aus Fernost in Absatznot geratene Tochter gesucht. Entlastung brachte 1977 eine Kooperation mit der Schweizer Schreibmaschinen-Firma Hermes-Precisa. Nun wollen die Franzosen die Gesellschaft bei Lausanne übernehmen und ihr Olympia einverleiben. Bis kommenden Montag sollen die 20 AEG-Kontrolleure ihre Zustimmung geben.

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