Aktie Gelb Post gesteht Risiken ein

Während Thomas Gottschalk auf allen Kanälen die "Aktie Gelb" anpreist, warnt die Post vor ihrem Papier: Mit der Abschaffung des Briefmonopols könnte ein Gewinneinbruch ins Haus stehen.


Auf dem Gelb-Trip: Thomas Gottschalk
DPA

Auf dem Gelb-Trip: Thomas Gottschalk

Bonn - Die Deutsche Post hat die Anleger gleich auf eine Reihe von Risiken hingewiesen. Sie stellte am Montag ihren Börsenprospekt vor. Darin werden neben den Unsicherheiten eines künftigen Konkurrenzmarktes vor allem anhängige Wettbewerbsverfahren bei der EU-Kommission in Brüssel genannt.

So könne eine erzwungene Senkung des jetzt gültigen Briefportos mit "erheblich nachteiligen Auswirkungen" auf die Finanz- und Ertragslage nicht ausgeschlossen werden, heißt es im Prospekt. Auch ein nachteiliger Wegfall des Teilmonopols bei der Briefbeförderung in Deutschland nach dem 31. Dezember 2002 könne nicht ausgeschlossen werden.

Der Preisrahmen für die Aktien-Emission soll laut Börsenprospekt am kommenden Samstag bekannt gegeben werden. Analysten schätzten diese Spanne vorab auf 18 bis 23 Euro. Privatanleger können die «Aktie Gelb» vom nächsten Montag an zeichnen. Frühzeichnern winken Preisnachlässe und Treueaktien.



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