Aktien Magische Geschäfte

Potter-Mania an der Börse. Die Chancen stehen gut, dass der Zauberlehrling Harry Potter das weltgrößte Medienunternehmen AOL Time Warner aus der Krise ziehen wird.


Medienkonzerne
DER SPIEGEL/AP

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Mehr als 20 Millionen Zuschauer allein in den USA haben den Film des US-Filmstudios Warner Bros., eines Tochterunternehmens von AOL Time Warner, schon gesehen. Experten halten es für möglich, dass "Harry Potter" an den Kinokassen weltweit deutlich über eine Milliarde Dollar einspielen wird. Hinzu kommt das Merchandising, das dem Medienkonzern eine weitere Milliarde Dollar einbringen soll.

Viele Börsianer erwarten nun einen ähnlichen Effekt wie bei "Titanic", mit Einspielergebnissen von 1,8 Milliarden Dollar bisher der erfolgreichste Film aller Zeiten. Dank "Titanic" meldeten die Medienkonzerne Viacom und die australische News Corp. des Medienmanagers Rupert Murdoch 1998 rasch steigende Gewinne, die Aktienkurse kletterten steil nach oben. Kurz vor Weihnachten wird der Konzern AOL Time Warner auch noch die Filmadaption des Fantasy-Klassikers "Der Herr der Ringe" in die Kinos bringen. "Das wird für unsere Filmsparte das stärkste Quartal aller Zeiten", hofft Gerald Levin, Chef von AOL Time Warner.



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