Angriff auf Carly Misstrauensvotum der HP-Mitarbeiter


San Jose - Nach zwei Umfragen, die Hewlett-Packard-Erbe David W. Packard in Auftrag gegeben hat, sind fast zwei Drittel der Mitarbeiter von Hewlett-Packard (HP) gegen eine Fusion mit Compaq. Auch unter den ehemaligen Mitarbeitern ist die Mehrheit gegen einen Zusammenschluss: 57 Prozent wünschen, dass HP alleine bleibt, nur 18 Prozent befürworten den Kauf des Konkurrenten.

Die HP-Führung reagierte unbeeindruckt auf die Umfragen. Sie repräsentierten nur einen sehr kleinen Teil der Mitarbeiter und seien nicht aussagekräftig, sagte HP-Sprecherin Rebeca Robboy. Außerdem sei die Umfrage von einem erklärten Fusionsgegner in Auftrag gegeben worden. David Packard solle aufhören, die HP-Mitarbeiter zu bedrängen, so Robboy.

In Boise und Corvallis, wo die beiden Umfragen durchgeführt wurden, arbeiten jeweils rund 4000 HP-Mitarbeiter. Insgesamt antworteten etwa 600 derzeitige und rund 400 ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens auf die Fragen. Weltweit hat HP rund 88.000 Beschäftigte.



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