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WÄHRUNGSFONDS Angriff auf Fort Knox

aus DER SPIEGEL 50/1998

Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine will den zähen Widerstand Deutschlands gegen Goldverkäufe des Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgeben. Damit kann der IWF einen Teil seiner vor allem in Fort Knox eingelagerten Goldvorräte (Gesamtwert: 30 Milliarden Dollar) verkaufen. Neben der Schweiz und Italien hatte Lafontaines Vorgänger Theo Waigel, unterstützt von der Bundesbank, das Vorhaben stets verhindert. Lafontaines Schwenk hebt die bisherige Sperrminorität auf. Mit den Goldverkäufen sollen Schuldenerlasse und Umschuldungen für die ärmsten Länder finanziert werden.

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