Arbeitsrecht Tesla-Chef Musk muss Niederlage im Kampf gegen Gewerkschaften einstecken

Für seinen robusten Auftritt gegenüber seinen Mitarbeitern ist Elon Musk gefürchtet. Doch der Widerstand wird stärker. Jetzt schritt die US-Arbeitnehmerschutzbehörde ein.
Tesla-Gründer Elon Musk: Kein Freund von Gewerkschaften

Tesla-Gründer Elon Musk: Kein Freund von Gewerkschaften

Foto: Susan Walsh / dpa

Der Elektroautobauer Tesla ist wegen eines Anti-Gewerkschafts-Tweets seines Chefs Elon Musk und anderen arbeitsrechtlichen Verstößen in den USA zur Rechenschaft gezogen worden. Die Arbeitnehmerschutzbehörde National Labor Relations Board NLRB stufte in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil unter anderem die Entlassung eines Mitarbeiters als illegal ein, der sich für die Gründung einer Gewerkschaft eingesetzt hatte.

Tesla müsse den Mann für jegliche Einkommensverluste entschädigen und anbieten, ihn wieder einzustellen. Zudem ordnete die Behörde an, dass Musk einen Tweet aus dem Jahr 2018 löscht. Darin drohte der Tesla-Chef Mitarbeitern laut NLRB unter anderem widerrechtlich damit, dass sie Aktienoptionen verlieren, wenn sie sich gewerkschaftlich vertreten lassen. Von Tesla und Musk gab es zunächst keine Stellungnahmen. Der Konzern hat Fehlverhalten bislang abgestritten.

mik/dpa-AFX
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