Aufschwung Steuereinnahmen sprudeln noch kräftiger als erwartet

Die Steuereinnahmen sind im ersten Halbjahr noch stärker gestiegen als gedacht. Laut einem Pressebericht nahmen die Finanzämter fast 29 Milliarden Euro mehr ein als im Vorjahreszeitraum. Allein im Juni lag das Plus bei 12,6 Prozent.


Düsseldorf - Offiziell werden die Daten erst in der kommenden Woche vorgestellt. Doch schon heute deutet sich an, dass es für Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) Grund zur Freude gibt. Laut "Handelsblatt" nahmen die Finanzämter im ersten Halbjahr ohne die gesondert erfassten Gemeindesteuern fast 29 Milliarden Euro mehr ein als im Vorjahreszeitraum.

Finanzminister Steinbrück: Grund zur Freude
DDP

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Die Zeitung beruft sich dabei auf Insider im Bundesfinanzministerium. Insgesamt entsprächen die Steuermehreinnahmen einem Zuwachs von 13,9 Prozent.

Im Umfeld der Steuerschätzer hieß es, nach den guten Daten könnte das Ergebnis der Mai-Prognose um etwa zehn Milliarden Euro übertroffen werden. Allein im Juni legten die Steuereinnahmen demnach um 12,6 Prozent zu.

Anders als zu Beginn des Aufschwungs wurden die Steuereinnahmen nicht mehr nur von den sprudelnden Unternehmensgewinnen angetrieben. Auch die wichtigsten Einzelsteuern - Umsatz- und Lohnsteuer - legten kräftig zu.

wal/dpa-AFX



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