Australien Coca-Cola muss Werbung korrigieren

Kein Koffein, kein Dickmacher: Coca-Cola widersprach in einer australischen Werbekampagne Vorbehalten gegen sein braunes Getränk. Das muss der Konzern nun korrigieren - und eine Schauspielerin bekommt Ärger mit ihren Kindern.


Canberra - Der US-Getränkegigant Coca-Cola muss in Australien eine Werbekampagne ändern, in der er eine gesundheitsschädigende Wirkung seiner Limonade bestritten hatte.

Die australische Verbraucherschutzbehörde erklärte am Donnerstag, die Behauptungen des Limonadenherstellers in der Werbung seien inakzeptabel. Sie könnten zu der Annahme führen, dass das Getränk bei Kindern kein Übergewicht oder Zahnprobleme verursachen könne.

Vergangenes Jahr trat die Südpazifik-Sparte von Coca-Cola in Werbespots und ganzseitigen Anzeigen der allgemeinen Annahme entgegen, dass das Getränk mit großen Mengen an Koffein versetzt sei. Zudem behauptete der Konzern in der Werbung, Cola rufe bei Kindern kein Übergewicht hervor und schädige nicht ihre Zähne. Coca-Cola hat zugestimmt, neue Werbekampagnen in den Zeitungen aller australischer Großstädte zu starten.

Die australische Schauspielerin Kerry Armstrong hatte in dem Werbespot gesagt, sie habe herausgefunden, was Gerücht und was Wahrheit sei, und es sei nun gut zu wissen, dass ihre Familie weiter ihr Lieblingsgetränk genießen könne. Das werde ihr jetzt übel genommen: "Meine Jungs nennen mich jetzt Mama, die Mythos-Zerstörerin."

bim/Reuters



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