Autobranche Kartellamt genehmigt höhere Porsche-Beteiligung an VW

Künftig gehören 25,1 Prozent von Volkswagen dem Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche. Das Bundeskartellamt genehmigte die Aufstockung der Anteile. Damit hat Porsche eine Sperrminorität.


Berlin - "Das Bundeskartellamt hat keine wettbewerblichen Bedenken gegen den Zusammenschluss und hat ihn daher freigegeben", erklärte Kartellamtspräsident Ulf Böge heute in Bonn. Die Geschäfte des Stuttgarter Sportwagenbauers und des Massenherstellers aus Wolfsburg überschneiden sich zwar bei Sport- und Geländewagen, wie die Wettbewerbshüter feststellten. In den beiden Segmenten hätten die Autobauer jedoch keine marktbeherrschende Stellung.

Porsche Chart zeigen hatte sich im Herbst bereits 19 Prozent der Aktien von Europas größtem Autobauer für drei Milliarden Euro gesichert und wollte diese Beteiligung aufstocken, um eine Sperrminorität zu erhalten. Inzwischen hält Porsche 23,1 Prozent an Volkswagen Chart zeigen und darf auf 25,1 Prozent erhöhen. Der Sportwagenbauer ist vor dem Land Niedersachen der größte Anteilseigner von Volkswagen.

kaz/AFP



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