Autovermieter Konjunkturflaute drückt Sixt-Gewinn

Weniger Wagen in der Flotte, mehr Verluste - Deutschlands größter Autovermieter Sixt geht in der Krise auf Sparkurs. Konzernchef Erich Sixt gibt dennoch den Optimisten. In den kommenden Monaten soll das Vorsteuerergebnis wieder im Plus liegen.


Pullach - Im ersten Quartal 2009 hat der Autovermieter Sixt Chart zeigen einen Fehlbetrag von 26,5 Millionen Euro eingefahren, teilte der Konzern mit. Nach einem Überschuss von 24,8 Millionen Euro im Vorjahr sei das Minus durch die weltweite Wirtschaftskrise und Anpassungs- sowie Einmaleffekte entstanden.

Autovermieter Sixt: Hohe Verluste im ersten Quartal
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Autovermieter Sixt: Hohe Verluste im ersten Quartal

Der Vorsteuerverlust lag bei 34,6 Millionen Euro nach einem positiven Vorsteuerergebnis von 35,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 7,2 Prozent auf 376,7 Millionen Euro. Dennoch sagte der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt: "Sixt hat sich im ersten Quartal besser entwickelt als der Branchentrend."

Der Konzern bestätigte zudem seine Prognose für das Gesamtjahr. Angesichts der stabilen Nachfrage im Vermiet- und Leasinggeschäft im ersten Quartal und der ab dem zweiten Quartal erwarteten geringeren Kosten durch die kleinere Flotte werde für 2009 weiter mit einem deutlich positiven Vorsteuerergebnis gerechnet. "In den nächsten Quartalen sollten sich die Anpassungsmaßnahmen an das veränderte Marktumfeld positiv bemerkbar machen", sagte Sixt.

Nach eigenen Angaben hat Sixt im ersten Quartal rund ein Drittel weniger Fahrzeuge in die Flotte eingebracht und die Finanzierung für einen Teil der Wagen von Kauf auf Leasing umgestellt.

jar/reuters/ddp



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