Bali-Konferenz Autokonzerne beteuern Willen zum Klimaschutz

Bislang galten sie nicht gerade als begeisterte Klimaschützer, doch das soll sich jetzt ändern: Die Chefs der weltweit führenden Autohersteller haben im Zuge des Weltklimagipfels in Bali angekündigt, noch umweltfreundlichere Autos bauen zu wollen.


London - Es war eine ungewöhnliche Form, die die 13 Chefs der führenden Autokonzerne wählten, um ihr Anliegen kundzutun: In einem Leserbrief an die "Financial Times" haben sie ihre Unterstützung für die Ziele der Klimakonferenz in Bali betont. Die Regierungen aller Staaten sollten "gründliche und ganzheitliche Maßnahmen" zur Fortsetzung des Kyoto-Abkommens über den Klimaschutz beschließen, erklärten die Autobauer - unter ihnen Dieter Zetsche von Daimler Chart zeigen, Wendelin Wiedeking von Porsche Chart zeigen, Martin Winterkorn von Volkswagen Chart zeigen, Carlos Ghosn von Renault Chart zeigen, Lewis Booth von Ford Chart zeigen und Leif Johansson von Volvo Chart zeigen.

Stau auf der Autobahn: Autoindustrie will mehr für den Klimaschutz tun
DPA

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"Wir sind stolz auf unsere Errungenschaften bei der Reduzierung der Treibhausgase, die unsere Autos erzeugen, und wir sind bereit, darauf aufzubauen und nach noch besseren Produkten zu streben", heißt es in dem Leserbrief. Unterschrieben wurde er auch von den Chefs von Fiat Chart zeigen, PSA Peugeot Chart zeigen Citroën, Scania Chart zeigen, General Motors Chart zeigen, DAF Trucks, BMW Chart zeigen und MAN Chart zeigen. Die Politik solle mit umfangreichen Klimaschutzmaßnahmen auch die Verbraucher ermuntern, sich für umweltfreundliche Technologien zu entscheiden. Dies würde die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Treibstoffen stärken. Die Automobilindustrie sei bereit, die Forschung dafür weiter auszubauen.

Zuvor hatten sich bereits die Chefs von mehr als 150 weltweit tätigen Unternehmen für die Verabschiedung gesetzlich verbindlicher Ziele für den Klimaschutz ausgesprochen. In einer doppelseitigen Anzeige in der "Financial Times" zur Weltkonferenz in Bali erklärten sie Ende November, eine für alle bindende konkrete Uno-Vereinbarung zur Reduzierung der Treibhausgase helfe auch den Unternehmen. Sie würden damit "die Sicherheit bekommen, die sie brauchen, um globale Investitionen in Technologien zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes vorzunehmen".

sam/dpa-AFX



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