Bank Austria Grünes Licht für Fusion mit HypoVereinsbank

Die Aktionäre der Bank Austria haben die Fusion mit der Hypovereinsbank zum drittgrößten europäischen Geldhaus mit großer Mehrheit abgesegnet.


Wien - 99,8 Prozent der anwesenden Aktionäre stimmten bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Wien in vier getrennten Abstimmungen für die Fusion. Die Übernahme wird in Form eines Tausches von Bank Austria-Aktien in Papiere der HypoVereinsbank im Verhältnis 1:1 erfolgen.

Der Vorstandsvorsitzende der größten österreichischen Bank, Gerhard Randa, hatte zuvor an die anwesenden 2800 Aktionäre appelliert, der Verschmelzung mit den Bayern zuzustimmen. Dies sei die beste Entscheidung für die Zukunft der Bank, da bei einem Alleingang eine feindliche Übernahme drohen würde, betonte Randa. Bei einer Fusion hingegen wären die jetzigen Bank-Austria-Aktionäre zu 21 Prozent an der HypoVereinsbank beteiligt, argumentierte er. Zudem sei das Fortbestehen der Bank Austria mit ihrem bisherigen Namen gesichert.



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