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Beleuchtung Energiefresser Gaslaterne

Ungeachtet der Krise kommt Berlin mit der Umrüstung seiner Gaslaternen kaum voran.
aus DER SPIEGEL 37/2022
Gaslaterne auf dem Pariser Platz

Gaslaterne auf dem Pariser Platz

Foto: blickwinkel / IMAGO

Man benötige wohl noch mindestens sieben Jahre, ehe die historischen Leuchten der deutschen Haupt­stadt auf die 95 Prozent spar­samere LED­-Technik umgestellt seien, sagt die zuständige Ber­liner Senatsverwaltung für Um­welt.

Aus: DER SPIEGEL 37/2022

Die Jahrhundertkönigin

Sie hat 14 Frauen und Männer zum Premier ernannt. Niemand außer Ludwig XIV. saß in Europa länger auf dem Thron als Großbritanniens Queen Elizabeth II. Mit ihrem Tod nach 70 Jahren Regentschaft endet eine Epoche. Was für ein König wird ihr Sohn Charles III.?

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Das gelte selbst bei dem jetzt angestrebten »beschleunig­ten Umbau«. Ursache seien begrenzte finanzielle, materielle und personelle Ressourcen. Von den einst 44.000 mit Gasbe­triebenen Lampen sind noch 23.000 in Betrieb, 1000 davon gar rund um die Uhr: Wegen »Undichtigkeiten oder Proble­men bei der Schaltautomatik« könnten diese nicht mehr zu­verlässig an- und ausgeknipst werden – das jedoch verlange die »Verkehrssicherungspflicht«. 25,5 Kilowattstunden Erdgas verbraucht eine »vierflammige Gasleuchte«, wenn sie 24 Stun­den am Tag brennt, hochgerech­net aufs Jahr ungefähr so viel wie ein Zweipersonenhaushalt. Eine nur nachts betriebene Laterne kommt in etwa auf die Hälfte. Seit zehn Jahren rüstet Berlin seine Gaslaternen um, wobei eine Umstellung je nach Typ bis zu 10.000 Euro kosten kann – pro Mast.

sbo
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