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Belohnung für Top-Manager

aus DER SPIEGEL 16/1975

Von der Gewinnschwemme, die in den beiden letzten Jahren die Kassen der internationalen Ölgesellschaften füllte, profitierten auch die Spitzenmanager der Multis. Chairmen und Präsidenten wurden mit kräftigen Einkommenserhöhungen belohnt, so Texaco-Chairman Maurice F. Granville, der 1974 mit einen Jahressalär von 460 761 Dollar gut 68 Prozent mehr als im Vorjahr kassierte. Standard Oil of California bescherte seinen Topleuten Zulagen von rund 55 Prozent. Nicht immer nahmen die Einkommen der Bosse ähnlich stark zu wie die Gewinne ihrer Firmen. So begnügten sich die führenden Männer von Standard Oil of Indiana, die 1974 ihren dicksten Gewinn einstrich, mit einem Plus von 4,7 Prozent. Relativ bescheiden -- mit einem Plus von gut 13 Prozent -- wurde auch Exxon-Chef J. Kenneth Jamieson bedacht. Mit 676 667 Dollar pro Jahr bleibt er indes der Spitzenverdiener unter Olleuten.

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