Betriebsvereinbarung Volkswagen will effizienter werden

Der Autokonzern Volkswagen will in Zukunft seine Produktionsabläufe verbessern. Vorstand und Betriebsrat stellten heute eine Vereinbarung vor, die große Veränderungen in den Arbeitsabläufen und der innerbetrieblichen Zusammenarbeit vorsieht.


Wolfsburg - Die Vereinbarung sei der Start eines nachhaltigen Prozesses und öffne vom 1. August an den Weg für ein neues, einheitliches Produktionssystem für die deutschen Standorte der Marke Volkswagen. Der Umsetzung in der Fertigung folgten alle Bereiche von derProduktentstehung bis zur Kundenbetreuung, hieß es weiter.

VW-Werk in Wolfsburg: Für Zufriedenheit bei Mitarbeitern und Kunden sorgen
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VW-Werk in Wolfsburg: Für Zufriedenheit bei Mitarbeitern und Kunden sorgen

Das Produktionssystem setze den Standorten verbindliche Ziele, Standards und Methoden, ermögliche aber Anpassungen an örtliche Gegebenheiten, teilte Volkswagen mit. Mit Hilfe von so genannten "Benchmarks" sollten die effizientesten Abläufe identifiziert werden, die dann verbindlich, flächendeckend und dauerhaft umgesetzt werden könnten. Parallel seien alle Beschäftigten aufgefordert, jede Form von Verschwendung zu identifizieren.

"Volkswagen wird mit dieser von Management und Arbeitnehmern getragenen Vereinbarung schneller und effizienter", sagte Personalvorstand Horst Neumann. Markenvorstand Wolfgang Bernhard erklärte, das Unternehmen habe die Chance mit diesem Instrument die Qualität zu erhöhen, die Produktivität zu steigern und für mehr Zufriedenheit bei Mitarbeitern und Kunden zu sorgen.

Die Aktie von VW reagierte im späten Handel mit Kursgewinnen und schloss vier Prozent im Plus bei 54,32 Euro.

bri/ddp/Reuters



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