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BANKEN BHF vorm Verkauf

aus DER SPIEGEL 49/2002

Der holländische Finanzkonzern ING will sich offenbar von einer seiner deutschen Beteiligungen, der BHF-Bank, trennen. Das auf mittelständische Kunden ausgerichtete Institut liefert weder die in der Amsterdamer Zentrale erwarteten Erträge noch die entsprechenden Synergien. Vor allem der Verkauf von Versicherungen an Kunden der BHF-Bank läuft schleppend. Insider berichten, dass die Postbank, Deutschlands größte Privatkundenbank, bereits einen Einstieg erwogen habe. Für die vor allem im Einlagengeschäft tätige Postbank könnte der Kauf eine sinnvolle Ergänzung sein. Denn gemessen an den Kundengeldern ist das Kreditgeschäft des gelben Geldinstituts sehr gering. Seit zwei bis drei Wochen jedoch stocken die Gespräche. Die ING bemüht sich unterdessen, ihre deutsche Tochter attraktiver zu präsentieren - sie strafft die Organisation der BHF und schreckt dabei selbst vor der Schließung ganzer Abteilungen nicht zurück.

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