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LUFTVERKEHR Billig-Trips nach Prag

aus DER SPIEGEL 2/2003

Vom Frühjahr an will der neue Lufthansa-Ableger Germanwings sein Streckennetz kräftig ausbauen, um seinen schärfsten einheimischen Konkurrenten abzuhängen, die TUI-Tochter Hapag-Lloyd Express. Während der Wettbewerber in Hannover noch prüft, ob er neben seinen Drehkreuzen in Köln-Bonn und Hannover demnächst einen weiteren Stützpunkt in Süddeutschland oder im angrenzenden Ausland errichten soll, arbeiten die Germanwings-Manager daran, möglichst schnell ein internationales Streckennetz zu knüpfen. Neben Zielen in Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien, die beide Billig-Airlines anbieten, offeriert der Lufthansa-Ableger schon jetzt Trips in die Schweiz, nach Österreich oder in die Türkei. Ab Ende März sollen, wie aus Branchenkreisen verlautet, von Köln-Bonn aus weitere Ziele angesteuert werden, darunter die griechische Metropole Athen, die portugiesische Expo-Stadt Lissabon und die norditalienische Messe- und Kulturstadt Bologna. Zudem will Germanwings als erste deutsche Billig-Airline die tschechische Metropole Prag in ihren Flugplan aufnehmen. Wer von den Discountern erfolgreicher ist, werden demnächst die ersten Geschäftsergebnisse zeigen. Um auf ihre Kosten zu kommen, brauchen die Aldi-Airlines stolze 80 Prozent Auslastung und Einnahmen von rund 70 Euro pro Person und Strecke.

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