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Blaupunkt setzt auf die Konkurrenz

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aus DER SPIEGEL 46/1986

»Profil ist Profit«, verkündeten die Manager der Bosch-Tochter Blaupunkt vor kurzem noch ihren rund 1200 Händlern bei einem Treffen in Berlin. Mit dem markigen Spruch und einer europaweiten Werbekampagne soll das biedere Image der Traditionsmarke aufgewertet werden. In Wahrheit jedoch ist es mit dem Profil bei Blaupunkt nicht weit her. Denn fast alle unter der Marke Blaupunkt verkauften Geräte werden von der Konkurrenz hergestellt: Die Fernseher laufen bei Grundig vom Band, die Videogeräte werden bei Matsushita (Panasonic) entwickelt, die Hi-Fi-Geräte steuert der Mischkonzern Yamaha zu, und die Lautsprecher stammen von der Hannoveraner Firma All-Akustik (Quadral). Eigenständige Blaupunkt-Entwicklungen sind nur die Autoradios. Die aber werden in den bisher erschienenen Anzeigen gar nicht erwähnt.

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