Börsenausblick Dax zum Auftakt schwächer erwartet

Deutsche Aktien werden nach Einschätzung von Marktbeobachtern mit Kursverlusten in die neue Börsenwoche starten. Die negativen Vorgaben aus den USA und Asien dürften zum Auftakt belasten, gegen Mittag sollten sich die Verluste dann wieder ausgleichen.


Frankfurt am Main - Der Deutsche Aktienindex ging in Reaktion auf erneut unter den Erwartungen der Analysten zurückgebliebenen Daten vom Arbeitsmarkt der weltweit größten Volkswirtschaft mit einem Abschlag von 0,85 Prozent auf 3841 Punkte aus dem Computerhandel. Auch die übrigen führenden Indizes in Europa sowie in den USA verloren an Boden. Gefragt waren dagegen Anleihen, die als vergleichsweise sichere Anlage gelten. Der Euro markierte ein neues Rekordhoch bei 1,2169 Dollar.

Am Freitagnachmittag wurde in den USA ein geringerer Stellenzuwachs im November als erwartet ausgewiesen. Am Vortag war bereits die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe für die Vorwoche entgegen den Prognosen gestiegen. Anleger befürchten nun, dass die zuletzt zu beobachtende Erholung der US-Wirtschaft ohne großen Stellenzuwachs vonstatten gehen könnte. Zu hohe Arbeitslosigkeit könnte dann den privaten Konsum, die wichtigste Stütze der US-Wirtschaft, und somit die Wirtschaftsbelebung dämpfen.

Unter den Einzelwerten verloren in Frankfurt nach einem enttäuschend aufgenommenen Geschäftsausblick des weltgrößten Chip-Herstellers Intel vor allem Technologiewerte an Wert. So gingen die Papiere des Halbleiterherstellers Infineon Chart zeigen mit einem Minus von 2,5 Prozent aus dem Xetra-Handel.

Zum Handelsschluss in Frankfurt notierte der US-Standardwerteindex Dow Jones 0,21 Prozent, der Technologieindex Nasdaq wies einen Abschlag von 0,65 Prozent auf.



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