Börsenausblick Hilf uns, Alan, bitte!

Die Wall Street hat sich trotz enttäuschender Zahlen zum Verbrauchervertrauen tapfer geschlagen. In Deutschland zittern die Börsianer vor der Veröffentlichung neuer Konjunkturdaten. Der wirkliche Herr der Kurse ist wieder einmal US-Notenbankchef Alan Greenspan.


Frankfurt am Main - Das etwas schwächer als erwartet ausgefallene US-Verbrauchervertrauen sowie eine Falschmeldung eines US-Nachrichtensenders über US-Truppen im Irak hatten am Dienstag auf die Kurse der Wall Street gedrückt. Dow Jones (minus 0,3 Prozent auf 10.115 Punkte) und Nasdaq Composite (minus 0,2 Prozent auf 1766 Zähler) konnten ihre Verluste allerdings wieder begrenzen.

Nach den Kursgewinnen am Vortag begründeten Händler die moderaten Kursabschläge schließlich auch mit Gewinnmitnahmen vor der für heute mit Spannung erwarteten Rede des US-Notenbankchefs Alan Greenspan. Da Einzelhandelswerte zu den größten Gewinnern zählten (Wal Mart: plus 2,5 Prozent; Target: plus 2,5 Prozent), relativierten Marktbeobachter das geringer als erwartet ausgefallene Verbrauchervertrauen, zumal der Index in den vergangenen fünf Monaten in Folge gestiegen war.



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