Börsenstar Google vor Aufstieg in US-Leitindex S&P 500

Seit dem Börsengang konnte die Google-Aktie fulminante Kurssteigerungen verbuchen. Jetzt soll das Suchmaschinen-Papier mit der Aufnahme in den Börsenindex S&P 500 geadelt werden.


New York- Die Google Chart zeigen-Aktie legte gestern nach US-Börsenschluss noch einmal kräftig zu. Die Finanzagentur S&P hatte zuvor erklärt, Google werde den Öl- und Gaskonzern Burlington Resources nach Handelsschluss am 31. März im S&P 500 ersetzen.

Der S&P 500 gehört neben dem Dow Jones und der Nasdaq zu den drei wichtigsten Indizes in den USA. Eine Aufnahme in einen wichtigen Index gibt Aktien häufig Auftrieb, weil viele Investoren ihren eigenen Wertpapierbestand an dem Index ausrichten und damit diese Aktien kaufen.

Entsprechend profitierte Google von der Ankündigung. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als acht Prozent auf 372 Dollar.

suc/Reuters



insgesamt 110 Beiträge
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Seite 1
Paolo, 07.03.2006
1.
---Zitat von sysop--- Werden die Suchmaschinisten zur unersättlichen Datenkrake? Wie gefällt Ihnen persönlich die Idee einer überall verfügbaren Kopie Ihrer eigenen Datenschätze? Diskutieren Sie mit! ---Zitatende--- Jeder, der sich im Internet bewegt, sollte wissen, dass er überall und zu jedem Zeitpunkt eine Schleifspur seiner Aktivität und seiner Daten hinterläßt. Wenn jemand diese Daten somit bewußt einbringt, ist er freiwillig - sofern ihm diese Tatsache auch klar ist - ein offenes Buch. Andererseits geht die Entwicklung immer weiter in die ständige elektronische Verfügbarkeit der persönlichen Daten. Ich stelle mal eine Behauptung auf: wir basteln alle gerade hier an G. Orwells 1984, demnächst mit Kamera Ton, GPS und was-weiss-ich live ins Internet. Wir alle sind die "Big Brother"...
berndmeier, 07.03.2006
2. Google geht zu weit
Ich kann gar nicht glauben, mit welcher Unverfrorenheit Google mit unseren Daten umgeht. Wenn Microsoft derartige Aktionen unternehmen würde, wären die Tekkies schon lange auf der Strasse. Google bietet sogar ein kostenloses Webanalyse-Tool für Firmen an, um dann nicht nur die Adwords, sondern auch noch die gesamte Nutzung der Webseite untersuchen zu können. Interessanterweise wird nicht einmal eine Garantie abgegeben, dass diese Daten nicht weiter verwertet werden. Wenn man mit dem Mailsystem von Google arbeitet, werden einem auf den Inhalt der Mail bezogene Adwords eingeblendet. Wenn ich also von meinem Urlaub auf Mali berichte, gibt es rechts bestimmt eine Werbung eines Reiseveranstalters. Ich finde das alle sehr unheimlich. Google sollte bei seinem Kerngeschäft bleiben und nicht noch mit Google-Earth und anderen Spielereien die Welt beherrschen wollen.
DerSchlüsselmacher, 07.03.2006
3.
---Zitat von berndmeier--- Google sollte bei seinem Kerngeschäft bleiben und nicht noch mit Google-Earth und anderen Spielereien die Welt beherrschen wollen. ---Zitatende--- ---Zitat von Google über Google--- Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren ---Zitatende--- Das ist doch ein deutliches Ziel. Der Nachsatz, die Informationen allgemein nutzbar und zugänglich zu machen ist mehr als lächerlich nachdem Google sogar offiziell Einschränkungen ("Selbstzensur") in China öffentlich zugibt. G wie gefählich!
MarioScholl, 07.03.2006
4.
---Zitat von sysop--- Werden die Suchmaschinisten zur unersättlichen Datenkrake? Wie gefällt Ihnen persönlich die Idee einer überall verfügbaren Kopie Ihrer eigenen Datenschätze? Diskutieren Sie mit! ---Zitatende--- Das ist nicht "Google", das ist eine Idee der VS-Administration. Wirtschaftsspionage und Terrorphobie. Wer das Angebot annimmt, muß entmündigt werden!
sean1, 07.03.2006
5.
Ist schon mal jedemand auf die Idee gekommen dass man die Daten erst online stellen muß bei Google bevor sie öffentlich zuganglich sind? Das ist jetzt bei den Google Videos auch so, und es werden täglich tausende neue Videos veröffentlicht. Scheinbar wollen die Leute Ihre Inhalte teilen. Das selbe gibt es seit Jahren für Bilder! Und wer nicht will, der soll es nicht online stellen! Ich glaube aber, der Autor des Artikels hat das nicht gewusst. Und im Übrigen, Wikipedia ist so erfolgreich, weil scheinbar die Selbstorganisation des Wissens aus Hand der jungen Menschen effektiver ist als das Prinzip welches die "Alte Generation" anwendet: Wichtig tun, selbst nichts wissen und dann noch das gesammelte Wissen an die eigenen Kinder verkaufen anstatt es frei zugänglich zu machen! Genau das selbe Prinzip hat Google auch (wikipedia Prinzip), und alle "Alten" dürfen fluchen, denn Sie kommen nicht drauf dass diese Techniken sich durchsetzen weil die eigenen Kinder es mit Begeisterung fördern (und am Tisch darüber die Klappe halten)! Ich werde meine 160 GB Daten bis auf einige wenige online stellen. Soll doch irgenwer meine alten Gedichte vollenden, die ich nicht fertig bekommen habe. Dann muß ich die auch nicht mehr verstecken und meine Daten wichtig bewachen, dann können wir uns alle daran laben. Oder hab ich für einen Deutschen jetzt zu weit gedacht? Gruß sean
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