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BP mit Veba

aus DER SPIEGEL 13/1976

Diskrete Gespräche über Kooperation und Stilllegungen bei Raffinerieanlagen führen die verlustgeplagten Ölkonzerne BP und Veba. Vor allem BP-Chef Buddenberg propagiert Pläne, im nur zu 60 Prozent ausgelasteten Raffineriezentrum Ingolstadt Kapazitäten stillzulegen: Dort nämlich arbeiten Raffinerien von Esso, Shell, BP, Veba/Agip und Veba/ Mobil Oil. Buddenberg und Veba-Chef von Bennigsen erwägen deshalb, eine ihrer drei Raffinerien stillzulegen und die anderen beiden durch wechselseitige Lohnaufträge auszufahren. Für BP würde dies Kostenersparnis, für Veba eine größere strukturelle Lösung bedeuten. Seit dem Zusammenschluß Veba/Gelsenberg betreibt der Energiekonzern völlig sinnlos in Ingolstadt, am Oberrhein und im Rhein-Ruhr-Raum jeweils zwei Raffinerien nebeneinander.

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