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VEBA Brauner begünstigt?

aus DER SPIEGEL 7/1999

Im Veba-Skandal gibt es einen neuen Verdächtigen: den prominenten Filmproduzenten Atze Brauner, der in Berlin über umfangreichen Immobilienbesitz verfügt. Brauners Name taucht im Zusammenhang mit einer Polizeirazzia bei Veba-Töchtern in Berlin und Gelsenkirchen auf. Bei überhöhten Heizölrechnungen der Veba, so der Verdacht, sollen seit 1993 Rückvergütungen nicht an die Mieter gegangen sein, sondern in die Taschen der Wohnungsverwalter oder -eigentümer. Allein Brauner soll mit Hilfe des Veba-Rückvergütungssystems in den letzten Jahren mehrere hunderttausend Mark kassiert haben. Nach Brauners Angabe handele es sich lediglich um einen »Sondermengenrabatt« von knapp 40 000 Mark. Dieser Nachlaß sei »völlig legal« ausgehandelt und auf die Mieter nicht umzulegen.

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