EU-Austritt Immer mehr Briten fürchten die Brexit-Delle

Terrorismus und Einwanderung, das waren bislang die größten Ängste der Briten. Seit dem Brexit-Votum hat sich das geändert, die Sorgen um die wirtschaftliche Lage sind sprunghaft gestiegen.

Geschäftsviertel Canary Wharf in London (Archiv)
REUTERS

Geschäftsviertel Canary Wharf in London (Archiv)


Mehr als ein halbes Jahr nach dem Brexit-Votum wachsen einer Umfrage zufolge bei den Briten die Sorgen um die Konjunktur. Laut dem Marktforschungsinstitut Nielsen nannten Ende vergangenen Jahres 28 Prozent der Befragten die Wirtschaft als eine ihrer beiden größten Sorgen. Dies ist ein Anstieg um zwölf Punkte im Vergleich zu Ende 2015. Damit überholte das Thema Wirtschaft sowohl Terrorismus als auch Einwanderung, die nur noch auf je 20 Prozent kommen.

Die britische Regierung strebt beim EU-Austritt einen klaren Schnitt mit dem Kontinent an und will für eine Beschränkung der Einwanderung den Zugang zum Binnenmarkt aufgeben. Im Januar hatte eine Umfrage ergeben, dass den Briten in den Brexit-Verhandlungen das Thema Einwanderung wichtiger als der Freihandel ist.

beb/Reuters



insgesamt 79 Beiträge
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Seite 1
Airkraft 21.02.2017
1. Brexit-Delle?
Brexit-Delle? Ich vermute, das wird ein massives Brexit-Loch.
pom_muc 21.02.2017
2.
Ist es nicht logisch dass sich die Prioritäten ändern wenn man ein Problem für gelöst hält? Wo steht denn die deutsche Angst vor einem AKW-GAU heute? Was soll uns dieser Artikel sagen?
nestor01 21.02.2017
3. GB hat gelernt,
dass die EU kein Empire 2.0 war und kein Commonwealth. Jetzt muss GB lernen, dass niemand in der Welt darauf wartet, vorteilhafte Handelsverträge mit GB abzuschließen. Das 19. Jahrhundert kehrt nicht zurück.
waltersfritz 21.02.2017
4. Überschrift
Warum wird immer gleich ein Bezug zum Brexit hergestellt? Die Umfrage bezog sich doch auf die Wirtschaft allgemein. Anschließend wird dann gesagt, dass den Briten bei den Verhandlungen das Thema Einwanderung wichtiger ist als Freihandel. Immer wieder wird versucht negative Informationen mit dem Brexit zu verbinden anstatt neutral zu berichten.
Nichtraucher 21.02.2017
5. zu spät
Das UK wird, ob dieser Meinungsumfrage letzten Juni, für lange Zeit wirtschaftlich "den Bach runter gehen". Die Tories, und insbesondere Cameron, haben aus reiner Machtgeilheit dieses unmögliche Referendum gestartet. Die mit den roten Schuhen weiss jetzt nicht mehr, wie es weitergehen soll. Das gemeine Volk sollte sich für die nächsten Jahre schon Mal einen neuen Gürtel kaufen. Zwei Nummern kleiner.
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