Burger-Bräter McDonald's setzt auf Coffeeshops

Das Deutschland-Geschäft von McDonald's zieht an. Erstmals seit der BSE-Krise vor fünf Jahren verbuchte der Fastfood-Konzern 2005 ein kräftiges Erlösplus. Das Management setzt dennoch vermehrt auf Kaffeespezialitäten und Kuchen.


München - Der Verkaufsumsatz der 1264 Filialen von McDonald's in Deutschland stieg 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 5,17 Prozent auf 2,42 Milliarden Euro. "Das ist der höchste Umsatz den wir je hatten", sagte Deutschland-Chef Bane Knesevic heute bei der Vorstellung der Bilanz in München.

Konzern-Maskottchen  Ronald McDonald: Jubel über Umsatz und Ergebnis
DPA

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Angaben zum Gewinn machte er nicht, sagte jedoch: "Wir haben sehr gute Ergebnisse erzielt." Die Zahl der Gäste nahm den Angaben zufolge um 12,9 Prozent auf 848 Millionen zu. Pro Tag besuchten demnach  rund 2,3 Millionen Gäste eines der Restaurants. Damit sei das Ziel erreicht worden, den Umsatz vor allem in den bestehenden Filialen zu steigern, sagte Knesevic.

Der Deutschland-Chef verwies auf millionenschwere Investitionen in neue Restaurant-Designs. "McDonald's hat sich klar verändert, den Look, das Produkt, das Image", sagte Knesevic. Rund 250 Standorte seien im vergangenen Jahr auf das neue Design umgestellt worden.

Zudem habe die Kette 54 neuartige Cafés eröffnet, in denen Kaffeespezialitäten und Kuchen auf echtem Geschirr serviert werden. In diesem Jahr sollen 100 neue McCafés dazukommen. "Ende 2006 werden wir zu den führenden Coffeeshop-Betreibern in Deutschland gehören", kündigte Knesevic an.

suc/AP



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