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Carters Leute gut versorgt

aus DER SPIEGEL 21/1981

Spitzenleute der ehemaligen Carter-Administration trösten sich mit hochdotierten Lobbyisten-Verträgen über den Verlust ihrer Regierungsämter hinweg. So erhält der frühere Carter-Vize Walter F. Mondale mehr als 150 000 Dollar pro Jahr für einen Teilzeit-Job als Berater des Washingtoner Büros einer Chicagoer Anwaltskanzlei. Ex-Außenminister Edmund S. Muskie trat für über 300 000 Dollar jährlich in die Dienste der Washington-Filiale einer New Yorker Anwaltssozietät. Lynn R. Coleman, einst Top-Jurist im Energieministerium, klärt nun für 400 000 Dollar im Jahr die Klienten eines großen New Yorker Anwaltbüros über den rechten Umgang mit Regierungsstellen auf. Noch vor fünf Jahren hatte der damalige Präsidentschaftskandidat Carter gelobt, die »Drehtür« zu schließen, durch die hohe Regierungsbeamte in Lobbyisten-Jobs und Lobbyisten in öffentliche Ämter wechseln.

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