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BÖRSE Chancen mit Immobilienaktien

aus DER SPIEGEL 32/2001

Hohe Inflationsraten und ein geringes Wirtschaftswachstum sind der Nährboden für Anlagen in Sachwerten. Wer dem Trend folgen möchte, braucht aber kein Haus zu kaufen. Allein im Deutschen Immobilienaktienindex sind fast 60 Firmen notiert. Ihr Börsenwert beträgt 14 Milliarden Euro. Die Deutsche Bank sieht die Branche vor einem Boom, weil ausländische Investoren verstärkt kaufen und die Gesellschaften von den niedrigen Zinsen profitieren. Dabei haben viele der Aktien in der Vergangenheit relativ schlecht abgeschnitten. Immobilienunternehmen wie die Deutsche Real Estate bezogen ihre Einnahmen vor allem aus der Vermietung ihrer Objekte. Doch das reicht als »gute Börsenstory« nicht aus. Nach Ansicht von Analysten haben auch Firmen wie die Polis Grundbesitz und die Rheinisch Westfälische Grundbesitz gute Chancen, wenn sie, wie geplant, in Zukunft an der Börse gehandelt werden. Wie auch die bereits gelistete IVG-Tochter Stodiek wollen sie ihre Immobilien nicht unbedingt halten, sondern mit möglichst hohen Gewinnen schnell wieder verkaufen.

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