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IMPORTE China schlägt zurück

aus DER SPIEGEL 45/2000

Ob Glühbirnen, Fernseher, Fahrräder oder CD-Boxen: Immer häufiger versuchen chinesische Unternehmen nach Ansicht ihrer europäischen und amerikanischen Konkurrenten, mit Dumpingpreisen in ausländische Märkte einzudringen. Die Zahl der Anti-Dumping-Klagen gegen China stieg deshalb in letzter Zeit steil an: Von 1999 bis zum Frühjahr dieses Jahres leitete die EU-Kommission 15 Verfahren ein. Folge: Exporteinbußen von über 23 Milliarden Mark. So sei, klagen Pekinger Außenhändler, der Verkauf von Fahrrädern nach Europa total zusammengebrochen. Die Chinesen, die sich von Amerikanern und Europäern ungerecht behandelt fühlen, wollen jetzt juristisch aggressiver auftreten und auch hohe Kosten für Anwälte nicht scheuen. Derzeit verklagen drei chinesische Chemiehersteller amerikanische, japanische und deutsche Konkurrenten, darunter die BASF. Sie hätten, so der Vorwurf, Acrylsäureester zu unfair niedrigen Preisen verkauft.

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