Corona-Folgen Industrieproduktion in der Eurozone eingebrochen

Die Industrieunternehmen in der Eurozone haben im März wesentlich weniger produziert als im Vormonat. Auch im Jahresvergleich ging die Fertigung wegen der Coronakrise stark zurück.
Produktion des VW ID.3 in Zwickau (Archivbild): Die Fertigung in der Eurozone ist stark zurückgegangen

Produktion des VW ID.3 in Zwickau (Archivbild): Die Fertigung in der Eurozone ist stark zurückgegangen

Foto: STAR-MEDIA/ imago images/STAR-MEDIA

In der Eurozone ist die Industrieproduktion infolge der Coronakrise massiv eingebrochen. Die gesamte Herstellung lag im März 11,3 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistikamt Eurostat in Luxemburg mit .

Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug der Einbruch in den 19 Euroländern 12,9 Prozent. Analysten hatten einen noch stärkeren Rückgang erwartet: Sie waren im Monatsvergleich von einem Minus von 12,5 und im Jahresvergleich von einem Rückgang um 13,6 Prozent ausgegangen.

In den 27 Ländern der Europäischen Union brach die industrielle Fertigung ebenfalls ein. Im Monatsvergleich betrug der Rückgang 10,4 Prozent. Im Jahresvergleich sank die Herstellung um 11,8 Prozent.

Besonders stark ging sowohl in der Eurozone als auch der EU die Herstellung von Gebrauchs- und Investitionsgütern zur Produktion oder Weiterverarbeitung zurück. Die Produktion von Energie fiel dagegen weniger stark.

Unter den EU-Mitgliedsländern brach die Produktion im Monatsvergleich besonders drastisch in Italien ein. Dort betrug der Rückgang 28,4 Prozent. Das Land ist mit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen.

brt/dpa-AFX

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