Coronakrise Hypovereinsbank schließt fast ein Drittel ihrer Filialen

Wegen des Ausbruchs des Coronavirus sperrt die Hypovereinsbank deutschlandweit 101 ihrer 337 Filialen zu. Zuvor wurden Mitarbeiter an zwei Standorten positiv getestet.
Hypovereinsbank in Nürnberg (Archiv)

Hypovereinsbank in Nürnberg (Archiv)

Foto: Daniel Karmann/ picture alliance / dpa

Die Hypovereinsbank sperrt aufgrund der Coronakrise gut ein Drittel ihrer Filialen zu. Das Unternehmen beginnt sofort damit, 101 der deutschlandweit 337 Geschäftsstellen zu schließen, ab Dienstag sollen dann 30 Prozent der Filialmitarbeiter von zu Hause aus arbeiten.

Die persönliche Beratung in Filialen wird in den kommenden Tagen schrittweise auf stark frequentierte Standorte konzentriert, wie das Unternehmen bekannt gab. Zusätzlich werden Plexiglas-Trennwände an den Schaltern installiert. Um Kunden in allen Regionen Deutschlands persönlich zu beraten, werden die Filialen im wöchentlichen Rhythmus alternierend geöffnet. Eine Filiale, die also eine Woche geschlossen hat, wird in der Folgewoche wieder geöffnet und dafür ein anderer Standort vorübergehend geschlossen. Auch in den temporär geschlossenen Filialen werden die Kundenbetreuer jedoch weiterhin telefonisch zur Verfügung stehen. Die Selbstbedienungszonen bleiben in allen 337 Filialen geöffnet.

In den vergangenen Tagen meldete die Hypovereinsbank positiv getestete Mitarbeiter an Bürostandorten in München und Hamburg, Filialen waren bisher nicht betroffen. Die Räume wurden bis auf Weiteres geschlossen.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version des Textes hieß es, die Hypovereinsbank habe Filialen in München und Hamburg aufgrund positiv getesteter Mitarbeiter geschlossen. Tatsächlich handelte es sich aber um Büroräume an den beiden genannten Standorten.

rai/Reuters
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