Mehr Umsatz Küchengeräte-Hersteller profitieren von Coronakrise

Viele Unternehmen in Deutschland leiden unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Für die Hersteller von Küchengeräten gilt das nicht. Auch andere Branchen setzen mehr um als im vergangenen Jahr.
Zum Jahresende 2020 werden Raclettepfannen wahrscheinlich häufiger zum Einsatz kommen als in den vergangenen Jahren

Zum Jahresende 2020 werden Raclettepfannen wahrscheinlich häufiger zum Einsatz kommen als in den vergangenen Jahren

Foto: Daniel Maurer / picture alliance / dpa Themendienst

Nicht alle Branchen erleiden während der Corona-Pandemie Umsatzeinbußen. Der Verkauf von Küchengeräten ist massiv gestiegen. Manche Bereiche verzeichneten vor allem im Mai und Juni ein starkes Plus, teilte das Marktforschungsinstitut GfK mit.

Demnach sei der Küchengerätemarkt im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,4 Prozent gestiegen. "Das hängt natürlich damit zusammen, dass es während des ersten Lockdowns und kurz danach eine starke In-Home-Orientierung bei den Konsumenten gab", sagte eine GfK-Sprecherin.

Auch der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) bewertet den derzeitigen Markt positiv. Es werde ein Umsatzplus für das Gesamtjahr 2020 bei Elektro-Haushalt-Kleingeräten von zehn bis zwölf Prozent erwartet.

In der Winterzeit werde zudem mit einem verstärkten Verkauf von Raclette- und Fonduegeräten gerechnet. Traditionell würden diese am stärksten im Dezember und November verkauft, so die GfK. "Aber auch diese Kategorien wurden im ersten Halbjahr häufiger gekauft als im Vorjahr."

svs/dpa
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.