DaimlerChrysler Jetzt klagen auch die Behinderten

DaimlerChrysler kommt im Augenblick nicht zur Ruhe: Die neueste Klage stammt von einem amerikanischen Behinderten-Verband.


DaimlerChrysler-Zentrale in Möhringen
DPA

DaimlerChrysler-Zentrale in Möhringen

Stuttgart/Indianapolis - Die "Equal Employment Opportunity Commission" (EEOC) aus dem US-Bundesstaat Indiana hat eine Zivilklage gegen den deutsch-amerikanischen Autobauer eingereicht. Wie die Organisation am Donnerstag bekannt gab, beruft sie sich dabei auf das Recht von behinderten Arbeitnehmern, eine Versetzung zu beantragen. Als Rechtsgrundlage nennt sie den "American with Disabilities Act" aus dem Jahr 1990 sowie den "Civil Rights Act" aus dem Jahr 1991.

DaimlerChrysler wird beschuldigt, behinderten Arbeitnehmern eine Versetzung in andere Abteilungen innerhalb der Fabrik in Kokomo verweigert zu haben. Die EEOC fordert eine Entschädigung sowie ein Strafgeld. Darüber hinaus soll das Gericht verfügen, dass DaimlerChrysler in Zukunft keinen Angestellten auf Grund einer Behinderung diskriminieren darf.



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