DaimlerChrysler Reparatur kostet Milliarden

Allein für die Sanierung der US-Sparte rechnet DaimlerChrysler mit Kosten von fünf bis sechs Milliarden Mark. Der Umbau bei Mitsubishi ist darin noch nicht enthalten.


AP

Stuttgart - Nach Angaben aus Firmenkreisen nimmt der Konzern für die Umstrukturierung von Chrysler für das Jahr 2001 eine Einmallast in der Größenordnung von 2,5 bis drei Milliarden Euro in Kauf. Insgesamt werde versucht, so viel Einmalkosten wie möglich für den Chrysler-Umbau im laufenden Jahr zu verkraften.

Mögliche Kosten für eine ebenfalls geplante Restrukturierung des japanischen Partners Mitsubishi seien darin noch nicht enthalten.

Die Einmalaufwendungen werden sich auch im Konzernergebnis für 2001 niederschlagen. Im schlimmsten Fall werde es nach Steuern aber allenfalls ein "leicht rötliches Ergebnis" geben, hieß es in den Kreisen.

Das Sanierungskonzept soll auf der Bilanzpressekonferenz am Montag vorgestellt werden. Zuvor wird sich am Freitag bereits der Aufsichtsrat des Unternehmens mit der Geschäftsentwicklung und den Umstrukturierungsplänen befassen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 war der operative Gewinn des Stuttgarter Konzerns wegen der Ertragsprobleme bei Chrysler um die Hälfte auf 5,2 Milliarden Euro eingebrochen.



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