Deutsche Bank Bestes Ergebnis in der Geschichte

Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer kann wieder Rekorde melden. Einen Großteil zu dem verdoppelten Gewinn steuerte das Investmentbanking bei.


Deutsche Bank

Stolzer Banker: Rolf E. Breuer
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Stolzer Banker: Rolf E. Breuer

Frankfurt am Main - Der Jahresüberschuss stieg 4,8 Milliarden Mark auf knapp 9.7 Milliarden Mark. Damit erzielte die Deutsche Bank das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Der Vorstand werde dem Aufsichtsrat eine Erhöhung der Dividende von 1,15 Euro auf 1,30 Euro je Aktie vorschlagen, hieß es.

Die Bilanzsumme stieg auf 967 Milliarden Euro - sie lag Ende 1999 bei 840 Milliarden Euro. Knapp 60 Prozent steuerte das Investment Banking bei. Wie die Bank am mitteilte, steigerte der Bereich den Bruttogewinn um 79 Prozent. Den zweithöchsten Gewinnbeitrag lieferte die Sparte Unternehmen und Immobilien mit einem Ergebnisanstieg von 20 Prozent.

Die neue Konzernstruktur der Deutschen Bank schafft nach den Worten von Vorstandssprecher Rolf-E. Breuer die Voraussetzungen für ein weiteres Wachstum und die Nutzung zusätzlicher Ertragspotenziale.

Kern der zum 1. Februar 2001 eingeführten neuen Struktur ist die Konzentration auf zwei kundenorientierte Gruppen mit je drei Geschäftsbereichen unter dem Dach des Konzernvorstandes sein: In der Gruppe "Corpoarte and Investment Bank" (CIB) werden alle Aktivitäten in den Feldern "Sales and Trading", "Corporate Finance" sowie "Transaction Banking" integriert. Diese Gruppe betreut Unternehmen und Institutionen vom Mittelstand bis zum multinationalen Konzern.

In der Gruppe "Private Clients and Asset Management" (PCAM) werden die Geschäftsfelder "Personal Banking" (einschließlich Deutsche Bank 24 Europa sowie e-Brokerage), "Private Banking" und "Asset Management" gebündelt.



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