Deutsche Bank Weniger Geld fürs Netz

Auch die Deutsche Bank schaut beim Internet nun auf die Kosten. Die Investitionen sollen um 60 Prozent reduziert werden.


Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt
AP

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt

Frankfurt - Die Bank werde nur noch 200 Millionen Euro statt der angekündigten 500 Millionen Euro in ihre Web-Auftritte stecken, sagte Vorstandsmitglied Hermann-Josef Lamberti der "Financial Times Deutschland".

Investitionen im Bereich E-Business würden nun kritischer betrachtet. Die Deutsche Bank habe in einem schmerzlichen Prozess lernen müssen, dass die Verbraucher nur zögerlich von Möglichkeiten der neuen Technologien Gebrauch machen würden.

Dennoch halte das Institut am Ausbau seiner Aktivitäten im E-Business fest, sagte Lamberti. So werde der Internet-Broker Maxblue demnächst in den brasilianischen Markt einsteigen. In Deutschland habe Maxblue bereits über 100.000 Kunden gewonnen.

Dem so genannten M-Commerce, dem Online-Geschäft mit den Mobiltelefonen der dritten Generation, steht Lamberti kritisch gegenüber. Derzeit sei nicht klar, ob sich der UMTS-Standard durchsetzen werde.



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