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ARBEITSAGENTUREN DGB fordert bessere Vermittlung

aus DER SPIEGEL 6/2007

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verlangt eine neue Arbeitsteilung zwischen der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern in den Kommunen, um Langzeitarbeitslose besser zu betreuen. Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe habe zwar zu einer »beschleunigten Integration von leistungsstärkeren Arbeitslosen« geführt, heißt es in einem Papier von DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Doch sei es bislang nicht gelungen, »wirkungsvolle Instrumente« zur Integration von Langzeitarbeitslosen zu entwickeln. Der DGB schlägt vor, dass Jugendliche und sogenannte Aufstocker, die neben dem Arbeitslosengeld Hartz-IV-Leistungen bekommen, künftig ausschließlich von den Arbeitsagenturen betreut werden. Bei den übrigen Arbeitslosen sei zu prüfen, ob die Agenturen die Vermittlung in den ersten 36 bis 42 Monaten übernehmen könnten. Heute wechselt die Aufgabe in der Regel bereits nach 12 Monaten an die Jobcenter. Zudem müsse der sogenannte Aussteuerungsbetrag gekürzt werden, den die Bundesagentur für jeden nicht vermittelten Arbeitslosen an den Bund zahlt. Er begünstige »Fehlsteuerungen« und führe zu einer »nicht sachgerechten Verwendung der Beitragsmittel«.

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