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Dividendenschnitt

aus DER SPIEGEL 16/1975

Josef Neckermann, Hauptgesellschafter der Neckermann Versand KG a. A., muß seinen Aktionären für 1974 Trübsinniges verkünden. Der schon 1973 mit 15,1 Millionen Mark bei 2,8 Milliarden Mark Umsatz schwache Gewinn hat sich 1974 -- bei knapp drei Milliarden Mark Umsatz -- noch einmal scharf ermäßigt. Börsianer rechnen deshalb mit einer Dividendenkürzung von sieben auf sechs Prozent, von der freilich Neckermanns unerwünschter Großaktionär Reese, ein Offenbacher Baulöwe, noch nichts hören will. Gleichwohl stiegen Neckermann-Aktien an der Börse. Seit Jahresanfang von 85 auf 122 Mark: Kenner erwarten, daß der Frankfurter Handelsherr, dessen Versandgeschäft 1974 um zwei Prozent zurückging, im Jubiläumsjahr 1975 ("25 Jahre Neckermann") Dampf bekommt und die Dividende -- plus Bonus? -- wieder hochstemmen kann.

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