100 Tage im Amt Gewinner und Verlierer von Trumps Wirtschaftspolitik

US-Präsident Trump hat nichts Geringeres als ein Wirtschaftswunder versprochen. Doch zu seinem 100. Amtstag zeigt sich: Viele, die dachten, sie würden profitieren, sehen sich plötzlich benachteiligt - und umgekehrt.

US-Präsident Donald Trump
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US-Präsident Donald Trump

Von , New York


Für Sean Spicer gibt es keine Zweifel: Sein Boss, US-Präsident Donald Trump, habe in seinen ersten 100 Amtstagen "gewaltige Errungenschaften" und "unglaubliche Fortschritte" erreicht, verkündete der US-Regierungssprecher. Vor allem habe er die Konjunktur "entfesselt" und so sichergestellt, dass Amerikas "vergessene Männer und Frauen" nicht länger vergessen würden.

Spicer trug diese Behauptungen am Dienstag ohne Wimpernzucken vor und illustrierte sie mit einer Litanei aus Zahlen und Daten sowie einer schmucken neuen Website. Doch schon der erste Punkt ist bestenfalls geschummelt: Im ersten Monat habe Trump 235.000 Arbeitsplätze geschaffen, heißt es dort - obwohl sich diese Angaben auf dessen Vorgänger Barack Obama beziehen.

Das ist kein Einzelfall. Das Weiße Haus müht sich, zu Trumps 100. Amtstag am Samstag ein Füllhorn an Erfolgen vorzuweisen. Doch vor allem in der Wirtschaft sieht die erste Zwischenbilanz anders - und schlechter - aus als versprochen.

Hier die Gewinner von Trumps Wirtschaftspolitik

Und hier die Verlierer von Trumps Wirtschaftspolitik



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