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GASTRONOMIE Drinks unter Palmen

aus DER SPIEGEL 24/2004

Auf Strand-Feeling setzt die Gastronomiebranche in diesem Sommer, in zahlreichen Städten entstanden in den vergangenen Wochen so genannte Beach-Clubs. Während des Rekordsommers des vergangenen Jahres war das Konzept in Hamburg, Berlin und Düsseldorf bereits ein Riesenerfolg. Anlagen wie der »Oststrand« in Berlin, der »Hamburg City Beach Club« oder das »Monkey's Island« im Düsseldorfer Medienhafen lockten pro Abend mehrere tausend Gäste. Nun kopieren auch andere Gastronomen die Idee und schütten Sand an Flussufern, Seen oder in Parks auf, um Pistengänger mit Chill-out-Musik, Volleyball und kühlen Drinks unter Palmen in ihre Bars zu locken. Einige der neuen Clubs sind bis zu 10 000 Quadratmeter groß. Ob das Geschäft sich für alle Betreiber rechnet, ist - nicht nur wegen der unsicheren Wetterlage - offen: Allein in Hamburg gibt es mittlerweile sechs Anlagen, davon drei direkt nebeneinander mit Blick auf den Hafen, die um dasselbe Publikum buhlen.

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