Edeka Oberlandesgericht verbietet Punto-Aktion

Im Streit um den Verkauf von Autos im Supermarkt hat Edeka eine erneute Schlappe erlitten. Auto und Laptop im Paket sei irreführende Werbung, sagt das Oberlandesgericht Köln.


Paket-Aktion ist irreführend: Punto-Angebot bei Edeka
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Paket-Aktion ist irreführend: Punto-Angebot bei Edeka

Köln - Autos der Marke Fiat-Punto dürfen nach dem am Freitag verkündeten Urteil nicht von der Edeka-Tochter Neukauf-Markt in einem Paket mit anderen Waren angeboten werden. Eine entsprechende Werbung der Handelskette für den Kunden sei irreführend.

Damit wies der sechste Senat des OLG eine Berufung der Handelskette gegen ein ähnlich lautendes Urteil des Kölner Landgerichts zurück. Weitere Einzelheiten aus dem Urteil konnte Gerichtssprecher Bernd Scheiff zunächst nicht nennen.

In erster Instanz hatte das Landgericht auf Drängen von Fiat die Werbung der Kette unter dem Slogan "Jetzt schlägt's Punto" als unzulässig zurückgewiesen. In der Kombination mit den im Verkaufspaket angebotenen Waren wie einem Handy, einem Motorroller, Radios und Fernsehgeräten seien die jeweiligen Preisanteile der einzelnen Gegenstände nicht ersichtlich, hatten die Richter damals entschieden.



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