Eichel Börsengang der Post "gelungen"


Frankfurt am Main - Der Start der "Aktie Gelb" sei gelungen, freute sich Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) am Montag. "Ich bin sehr zufrieden mit der Emission", erklärte auch Unternehmenschef Klaus Zumwinkel. Er gehe davon aus, dass sich das Ertragspotenzial des Unternehmens und der Aktienkurs "über die Zeit entwickeln".

Die Emission sei erneut ein Ergebnis der bewährten und guten Zusammenarbeit von Bund und der Kreditanstalt für Wiederaufbau, sagte der Sprecher des Vorstands der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Hans Reich. Neben dem Bund hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau die Post-Aktie an die Börse gebracht.

Die Aktie Gelb habe mit ihrem attraktivem Emissionspreis von 21 Euro ein angemessenes Entwicklungspotenzial nach oben, erklärte der Chairman des Konsortialführers beim Börsengang, UBS Warburg. Nach seinen Worten ist die Emission der Post-Aktien der größte deutsche und weltweit drittgrößte Börsengang in diesem Jahr. Gemessen an der Börsenkapitalisierung sei die Deutsche Post AG das größte börsennotierte Logistikunternehmen in Europa und das zweitgrößte weltweit.



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