Behörde setzt Konzerne unter Druck Ist bald Schluss mit dem Chaos an der Stromtanke?
Zwei Elektroautos an einer Ladestation
Foto: Thomas Trutschel / photothek / IMAGOSie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Es gibt Abenteuer, die man sich besser erspart. Eine Deutschlandtour mit einem Elektroauto gehört dazu. Wer auf öffentliche Ladesäulen angewiesen ist, kann sich im Wirrwarr aus Apps und Zahlungssystemen schnell verirren - und spätestens bei der Stromtankrechnung eine böse Überraschung erleben.
Schon die Suche nach einer Säule ist schwierig. Beim Tanken geht das Chaos dann erst richtig los. Es fehlt jeder gemeinsame Standard. Der durchschnittliche Fahrer nutzt Befragungen zufolge bis zu sechs verschiedene Lade-Apps, fünf Ladekarten sowie weitere elektronische Zahlungsmittel wie PayPal und Kreditkarten. Der günstigste Preis lässt sich trotzdem kaum finden. Kunden sehen oft erst Wochen später auf der Abrechnung, was der Trip gekostet hat.
Grund für die Misere ist die Dominanz regionaler Stromanbieter. Sie haben den Markt der Ladesäulen vor Jahren unter sich aufgeteilt, um ihre Profite zu steigern. Bislang störte das bis auf die paar Tausend E-Auto-Fahrer niemand. Seitdem die E-Mobilität zur Schicksalsfrage für die deutschen Autobauer geworden ist, dämmert der Aufsichtsbehörde, dass dieses Ladesäulen-Babylon ein Hindernis ist. Sie will die Gebietsmonopole öffnen.
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