Erhöhte Bleiwerte Weiterer US-Konzern muss Spielzeug zurückrufen

Die Serie von Pannen reißt nicht ab: Nach Mattel, Toys 'R' Us und Starbucks muss auch die amerikanische Einzelhandelskette J.C. Penney in China gefertigtes Spielzeug zurückrufen. Dieses Mal geht es um Puppenmöbel-Sets der Serie "Winnie the Pooh".


Washington - J.C. Penney forderte seine Kunden auf, die in China hergestellte Sets der Serie "Winnie the Pooh" sowie Dekoschmuck und Kreativsets aus Taiwan und Vietnam in die Läden zurückzubringen. Die insgesamt mehr als 70.000 Produkte wiesen einen erhöhten Bleigehalt auf und waren in den vergangenen zwei Jahren verkauft worden.

Angesichts der jüngsten Rückrufe habe J.C. Penney ein unabhängiges Labor mit Tests seiner Spielzeuge beauftragt, sagte die Sprecherin Darcie Brossart. Die Tests hätten im August begonnen. Vor zwei Wochen habe man dann die Kommission für Produktsicherheit über die erhöhten Bleiwerte informiert. Drei weitere Unternehmen riefen weitere 20.300 Spielzeuge aus China zurück. Auch in diesen Fällen waren erhöhte Bleikonzentrationen der Grund.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Kaffeehaus-Kette Starbucks Chart zeigen 250.000 Kinderbecher zurückgerufen, weil von ihnen kleine Teile abbrechen könnten. Die jüngsten Aktionen sind allerdings nicht vergleichbar mit den Problemen des Spielwaren-Riesen Mattel, der binnen weniger Wochen mehr als 20 Millionen Spielzeuge wegen sich lösender Magnete und bleihaltiger Farben zurückrufen musste.

sam/AP/dpa-AFX



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