Expo 2000 USA sind nun doch mit von der Partie

Aufatmen bei den Expo-Machern: Nach langem Hin und Her wollen die USA nun doch an der im Juni beginnenden Weltausstellung in Hannover teilnehmen.


Hannover - Der Expo-Generalkommissar der USA, William Rollnick, habe der Geschäftsführerin der Expo-Gesellschaft, Birgit Breuel, die Teilnahme der USA zugesichert. Danach planen die Amerikaner an ihrem Nationalfeiertag, dem 4. Juli, eine Großveranstaltung auf dem Gelände der Weltausstellung. Alles Weitere steht offenbar noch in den Sternen. "Wie sich die Amerikaner ansonsten auf der Expo präsentieren, wird zurzeit in den USA diskutiert", sagte Expo-Sprecher Andreas Lampersbach.

Das ursprünglich für einen Pavillon reservierte Grundstück auf dem Ausstellungsgelände sind die Amerikaner wegen der Teilnahme-Querelen los. "Wir haben die Fläche nun anderweitig vergeben", erklärte Lampersbach. Dort wird Rumänien nun einen eigenen Pavillon bauen, statt - wie geplant - in eine Halle zu gehen. Außerdem werden die Vereinigten Arabischen Emirate ihr angrenzendes Wüstenfort erweitern. "Für die USA kommt jetzt nur noch die Präsentation in einer der Messehallen in Frage", so Lampersbach. Dafür müssten sich die Amerikaner bis spätestens 1. April entscheiden.

Seit Monaten wurde über die Teilnahme der USA auf der ersten Weltausstellung in Deutschland spekuliert. Zunächst wollten die Amerikaner den größten Pavillon auf der Expo bauen; doch nach Problemen bei der Sponsorensuche mussten sie das 76 Millionen Mark teure Projekt absagen. Danach kamen Zweifel auf, ob die USA überhaupt vertreten sein werden.



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